Samsung Galaxy S3

Samsung Galaxy S3Das Samsung Galaxy S2 war extrem erfolgreich und konnte sich über 20 Millionen mal verkaufen. Daher waren die Erwartungen an das Nachfolgemodell S3 entsprechend hoch – und sie waren nicht überzogen, wie wir vorab feststellen möchten.

Design, Maße und Verarbeitung

Samsung wählte Polykarbonat für die Hülle, es soll kratzfest und stabil sein. Obwohl es sich wie Plastik anfühlt, ist der erste optische Eindruck überzeugend. Samsung konnte es auch bewerkstelligen, die Vorderseite fast vollständig für das Display zu nutzen. Daher fällt dieses Smartphone trotz des riesigen Touchscreens mit 4,8 Zoll nicht größer aus als die Vorgängermodelle. Das Samsung Galaxy S3 ist 136 mal 70 mal 9 Millimeter groß, es bringt etwa 133 Gramm auf die Waage. Unter dem dünnen Rückseitendeckel befinden sich der Akku sowie die Einschübe für eine Mikro-SIM-Karte und eine microSD-Karte. Wie bei Highend-Handys üblich, lässt die Verarbeitung insgesamt nichts zu wünschen übrig.

Display und Bedienung

Das Super-AMOLED-Display löst mit 1.280 mal 720 Pixel auf und stellt 16 Millionen Farben dar – bereits das ist beeindruckend. Der Test hält, was die Zahlen versprechen: Weißpunkt, Kontrast und Farbraum liegen im optimalen Bereich. Der Bildschirm wirkt auch subjektiv scharf, Kontraste und Farben werden brillant dargestellt. Das Display reagiert schnell auf alle Befehle.

Leistung und Betriebssystem

Samsung hat als Prozessor eine Vierkern-CPU mit 4+1-Architektur gewählt. Die Kerne können einzeln angesteuert werden, woraus kurze Reaktionszeiten beim Multitasking resultieren. Der zweite Vorteil ist, dass bei Programmen, die nicht rechenintensiv sind, die Kerne heruntergefahren werden können, und das wirkt sich positiv auf den Stromverbrauch aus. Auch der Wechsel zwischen Programmen und Videos ist problemlos und ohne Zeitverzögerung möglich. Der interne Speicher beträgt etwa zwölf Gigabyte, kann aber durch Speichermedien auf bis zu 64 Gigabyte ausgebaut werden. Das Betriebssystem Android 4 wird beim Samsung S3 nicht virtuell über den Bildschirm, sondern über die drei klassischen Tasten bedient. Ein längerer Druck auf den Home-Button öffnet die Übersicht der zuletzt verwendeten Programme. Neu hinzugekommen sind Übersichten für das App- und das Widget-Menü. Auch das S3 ist mit Hubs ausgestattet, in denen ähnliche Programme zusammengefasst werden können, die Bedienung erfolgt über das neu designte TouchWiz intuitiv. Beim Surfen und Telefonieren schlägt sich das Samsung S3 exzellent. Sprachqualität und Geschwindigkeit überzeugen in jeder Situation. Die integrierte Freisprechanlage arbeitet auf gutem Niveau und hebt sich damit wohltuend von Modellen der Konkurrenz ab.

Internet und Konnektivität

Der Internetverbindung kann sowohl mit allen Mobilfunkstandards von HSPA+ abwärts als auch über WLAN oder Bluetooth aufgebaut werden. Das Smartphone erkennt stärkere WLAN-Netze automatisch und bucht sich entsprechend ein, vorausgesetzt, es wurde bereits einmal verwendet und das Passwort ist gespeichert. Der bei Smartphones mittlerweile zum Standard gewordene GPS-Empfänger fehlt auch nicht, die Navigation erfolgt über eine vorinstallierte Version von Google Maps.

Kamera und Multimedia

Das Samsung S3 ist mit einer Kamera mit acht Megapixel ausgestattet. Ihre Stärken liegen vor allem im Außenbereich und bei guten Lichtbedingungen. Sind die Lichtverhältnisse schwierig, so ist ein leichtes Bildrauschen zu erkennen. Videos können in HD-Qualität aufgenommen werden. Ein spezielles Feature ist der Bild-im-Bild-Modus: Der User drückt beim Betrachten eines Videos den Button rechts unten, worauf sich das Videofenster verkleinert. Somit kann nebenbei im Web gesurft und das Video gleichzeitig im Auge behalten werden. Das klappt allerdings nur bei lokal gespeicherten Videos, also nicht bei Streamingsdiensten wie Youtube.

Der Musik-Player ist ebenfalls lobend zu erwähnen: Unzählige Voreinstellungen ermöglichen es jedem Musikliebhaber, den für ihn optimalen Sound zu wählen. Wer mit den gespeicherten Songs nicht genug hat, kann zusätzlich dazu Musik über Radio empfangen – im Samsung S3 befindet sich ein UKW-Radio mit RDS-Funktion.

Akkuleistung

Der 2.100 Milliampere starke Akku war eine gute Wahl: Mit ihm kann bis zu sieben Stunden lang telefoniert oder sechs Stunden im Netz gesurft werden. Das sind – unter Berücksichtigung des Vierkernprozessors und des riesigen Displays – ganz ausgezeichnete Werte.

Fazit

Obwohl das Samsung S3 bezüglich der Innovationen kein großer Wurf ist, wurde das Vorgängermodell konsequent weiterentwickelt und verbessert. Der User wird es danken, wobei jene, die derzeit mit dem S2 telefonieren, vielleicht doch auf das nächste Modell warten sollten – die Unterschiede sind einfach zu gering, die Verbesserungen nur marginal spürbar.

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